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Ausbildung
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TFA
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Sie interessieren sich für eine Ausbildung zur / zum Tiermedizinischen Fachangestellten in unserer Praxis? Für das Ausbildungsjahr 2010 haben wir noch freie Ausbildungsplätze. Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen an die Praxisanschrift, die Sie der Seite: Hier finden Sie uns entnehmen können.
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Einstellungsvoraussetzungen
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für angehende Tiermedizinische Fachangestellte
Besonders die Assistenz bei Operationen erfordert höchste Konzentration, um dabei mitzuhelfen, die Operationen so schonend und kurz wie irgend möglich durchzuführen. Aber auch die Überwachung von narkotisierten Patienten und die Pflege stationärer Tiere verlangt viel Verantwortungsbewusstsein, Ordnungsliebe, Tierliebe und Wissen um Techniken, Krankheiten, medizinische Abläufe etc.. Die Assistenz bei der Euthanasie eines Tieres ist eine oft sehr belastende Tätigkeit.
Nicht nur das Mitgefühl für das Tier, auch die Betreuung der trauernden Tierbesitzer und die Kadaverbeseitigung kann zu starken Emotionen bei der Tierarzthelferin führen. Notfälle müssen sofort erkannt und so schnell wie möglich an den Tierarzt weitergeleitet werden. Gegebenenfalls sind vorab oder danach von der Tierarzthelferin im erlaubten Rahmen selbständig erste Hilfe Maßnahmen durchzuführen. Auch hier bedarf es großem Einfühlungsvermögen gegenüber dem Tierhalter.
Ein gut zusammenarbeitendes Praxisteam und häufige Teambesprechungen helfen bei der Bewältigung von schwierigen Situationen.
Serviceleistungen gehören heute zum Standard einer gut geführten Tierarztpraxis, welche dann oft von der Tierarzthelferin übernommen werden. Dabei handelt es sich z.B. um die Durchführung von Welpenspielstunden, die Vermittlung von Urlaubsbetreuungen oder das Impfmanagement (regelmäßiges Erinnern der Patientenhalter an Impftermine).
Ekel vor Kot, Urin, Erbrochenem, Schleim, Schmutz in jeder Form kann sich keine Tierarzthelferin leisten. Die Hände der Tierarzthelferin zeigen, dass sie keinen "feinen" Beruf hat. "Grobe" Arbeiten, Putzen, Seife, Desinfektionsmittel und Krallen, Schnäbel, Zähne hinterlassen Spuren. Das Stehen im Behandlungsraum und bei Operationen, das Heben und Tragen von schweren Tieren und die oft lange tägliche Arbeitszeit setzt körperliche Belastbarkeit voraus.
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Einsatz nach der Ausbildung
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Die wesentlichen Aufgaben des Berufes der Tiermedizinischen Fachangestellten lassen sich in folgende Bereiche aufgliedern:
Rezeption:
Hier ist die Schaltstelle der Organisation einer Tierarztpraxis: Telefonische Beratung und Terminvergabe, Einschätzung von Dringlichkeit und Notfällen setzt voraus, dass die Arbeit am Tier sowie das Fachwissen beherrscht werden. An der Rezeption werden die Tierbesitzer und die Tiere empfangen, Daten der Kunden per Hand oder mit EDV aufgenommen, Behandlungs- und Medikamentenpreise nach der Gebührenordnung berechnet, kassiert und Quittungen ausgestellt.
Die Information der Kunden über Praxisabläufe und die Beratung sind ein wichtiges Einsatzgebiet der Tierarzthelferin an der Rezeption sowie im Einzelnen auch als beratende Assistentin in Absprache mit der/dem Tierarzt/Tierärztin. Zum Verkauf von Pflegezubehör und Futtermitteln, insbesondere die ergänzende Beratung über Endo- und Ektoparasitika gehört eine fachliche Beratung. Waren werden angenommen und kontrolliert, Bestände von Medikamenten und Praxisbedarf überprüft und Bestellungen bei den Firmen aufgegeben.
Das komplettes Rechnungs- und Mahnwesen, sowie das Apothekenmanagement wird von vielen Tierarzthelferinnen bereits selbständig übernommen. Die ein- und ausgehende Post muss sortiert und bearbeitet werden.
Behandlungsraum
In den Behandlungsräumen assistiert die Tierarzthelferin der Tierärztin/dem Tierarzt bei Diagnose und Behandlung. Sie sorgt für eine ruhige Atmosphäre, fixiert das Tier, bereitet Injektionen und Verbände vor, assistiert bei der Gewinnung von Blut, Urin und Hautgeschabseln, welche im praxiseigenen Labor untersucht oder für den Versand vorbereitet werden. Sie notiert auf der Karteikarte die erforderlichen Daten; Impfpässe, Bescheinigungen und Rezepte werden unterschriftsreif vorbereitet.
Spezielle Untersuchungen müssen von ihr vorbereitet, bei ihrer Ausführung assistiert oder von ihr selber durchgeführt werden, wie Ultraschall, Röntgen, EKG. Eine häufig durchgeführte Tätigkeit in der Tierarztpraxis ist die Zahnbehandlung. Gut geschulte Tierarzthelferinnen können hier selbstständig bei narkotisierten Tieren Zahnsteinentfernungen - mit dem Ultraschallgerät und manuell - vornehmen. Nach der Verabschiedung der Tierbesitzer wird der Raum von der Tierarzthelferin gereinigt, desinfiziert und für die nächste Behandlung vorbereitet.
Operationsraum
Für anstehende Operationen muss die Tierarzthelferin den Operationsraum, das Operationsbesteck und das zu operierende Tier vorbereiten. Das von der Tierärztin/dem Tierarzt narkotisierte Tier wird an der Operationsstelle rasiert, gereinigt, desinfiziert und auf dem Operationstisch angebunden. Technische Geräte, wie Absauger, Endoskop, Elektrokauter, Druckluftkompressor, Bohrmaschine und elektrische Sägen müssen gewartet, gepflegt und für ihren Einsatz bei Operationen vorbereitet sein.
Infusionen werden angelegt, ein Luftröhrentubus für die Inhalationsnarkose geschoben. Bei der Operation assistiert die Tierarzthelferin der Tierärztin/dem Tierarzt, d. h. dass sie in steriler Operationskleidung Instrumente anreicht, Körperteile und Instrumente hält und das Operationsfeld mit Tupfern säubert. Die Narkose wird von einer weiteren TAH überwacht, d. h. sie kontrolliert Atmung, Puls, Reflexe, Temperatur der narkotisierten Tiere, beobachtet die Überwachungsgeräte (Herz- und Atemmonitor, Pulsoxymeter, EKG), reicht Nahtmaterialien an.
Häufige Operationen in der Kleintierpraxis sind Kastrationen, Tumoroperationen, Fremdkörperentfernungen aus Magen und Darm, Kaiserschnitte, Knochenoperationen und Amputationen. Nach der Operation muss das Tier fachgemäß versorgt und überwacht werden, bis es von den Tierbesitzern nach Hause geholt wird.
Instrumente und OP-Kleidung werden gereinigt, desinfiziert und sterilisiert und entsprechend gelagert. Die stationäre Aufnahme von Tieren erfordert eine genaue Protokollierung von Körperdaten, Nahrungsaufnahme, Kot- und Urinabsatz, Medikation sowie die Überwachung von Infusionen, künstlicher Ernährung und seelischem Zustand der Tiere. Reinigungsarbeiten auf der Station sind oft und sorgfältig auszuführen.
Labor
Im Labor werden die gewonnenen Laborproben von der Tierarzthelferin für die Untersuchung oder den Versand vorbereitet und dann untersucht. Sie durchforscht Kot-, Haut- und Haarproben mikroskopisch auf Parasiten, fertigt Urinsedimente und legt Kulturen von Urin, Haaren, Blut und Schleim an. Blutproben werden quantitativ und qualitativ untersucht mit Hilfe von Pipette, Zentrifuge, Fotometer, Mikroskop und Elisa-Tests.
Röntgenraum
Unter Beachtung der Röntgenverordnung erstellt die Tierarzthelferin Röntgenbilder von Tieren. In der Dunkelkammer entwickelt sie die Röntgenbilder. Erfahrungen und Wissen im Umgang mit der Röntgentechnik ist in diesem Bereich sehr wichtig, um die Strahlenbelastung für die im Raum anwesende Tierarzthelferin so gering wie möglich zu halten.
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